Herzlich Willkommen!

COVID-19 Pandemie - Aufruf: 

Es geht uns alle an. Bitte helfen Sie mit. Das Gesundheitssystem kommt an seine Grenzen, ohne die aktive Mithilfe aller kann die intensivmedizinische Betreuung nicht mehr in vollem Umfang für alle gewährleistet werden.
Ohne Selbstschutz gefährden Sie sich und andere.
Die „Anderen“ sind auch ihre Familie, Kolleginnen und Kollegen und Freunde.

 

Neues Online-Angebot für Betroffene, Angehörige und Interessierte: Betreuung auf der Intensivstation

Ob geplant – zum Beispiel nach einer großen Operation – oder unvorhergesehen – etwa nach einem Unfall, einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall oder einer schweren Infektion: Ein Aufenthalt auf der Intensivstation ist eine außergewöhnliche Situation. Viele Fragen tauchen auf, sowohl bei Betroffenen als auch Angehörigen. Wieso ist die Betreuung auf der Intensivstation überhaupt notwendig? Wie läuft die Behandlung ab?  Wie kann ich mich auf einen Aufenthalt oder den Besuch vorbereiten? Wie kann ich als Angehörige oder Angehöriger den Verlauf bestmöglich unterstützen?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt jetzt eine neue Online-Schulung, entwickelt von der ÖGARI und der FASIM in Zusammenarbeit mit der Online-Plattform selpers.com. Ziel ist es, in verständlicher und nachvollziehbarer Weise über die Arbeit sowie die Betreuung und Behandlung auf einer Intensivstation zu informieren.

In den insgesamt fünf Lektionen wird jede Phase des Intensiv-Aufenthalts erklärt. Es wird gezeigt, wie ein Intensivteam zusammengesetzt ist und wie der Tagesablauf von Intensivpatientinnen und -patienten aussieht. Häufige Unklarheiten bezüglich Beatmung, Tiefschlaf, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht werden angesprochen. Teil der Schulung ist auch eine Erklärung der wichtigsten medizinischen Geräte, die auf der Intensivstation eingesetzt werden.

Die Online-Schulung „Betreuung auf der Intensivstation“ ist kostenlos und ohne Anmeldung  unter https://selpers.com/kurs/betreuung-auf-der-intensivstation/ aufrufbar. 

FASIM

Die FASIM ist die gemeinsame Plattform aller intensivmedizinischen Fachgesellschaften und intensivmedizinischer Arbeitsgruppen Österreichs. Die Gründung erfolgte durch die beiden größten intensivmedizinischen Gesellschaften – die Österreichische Gesellschaft für Internistische und Allgemeine Intensivmedizin und Notfallmedizin (ÖGIAIN) und die Österreichische Gesellschaft für Anaesthesiologie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI). Die FASIM gewährleistet mit ihrem breiten Spektrum an Mitgliedern die umfassende Basis für die Vertretung intensivmedizinischer Belange in Österreich.

Die FASIM sieht ihre wesentlichen Aufgaben in folgenden Punkten:

1. Der Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den wissenschaftlichen Gesellschaften und Verbänden Österreichs, die sich mit Fragen der Intensivmedizin befassen.
2. In der Erarbeitung von Diagnose bzw. Behandlungsrichtlinien, Konsensusberichten und Definitionen von Empfehlungen und Therapiestandards im Bereich der Intensivmedizin.
3. In der Erarbeitung von Ausbildungskatalogen und in der Koordinierung der Ausbildung in der Intensivmedizin.
4. In der Koordination und Durchführung gemeinsamer wissenschaftlicher Veranstaltungen, von Ausbildungs- und Fortbildungstagungen und der Beteiligung an internationalen Kongressen auf dem Gebiet der Intensivmedizin.
5. In der Unterstützung fachübergreifender, multizentrischer wissenschaftlicher Projekte zur Erarbeitung von Empfehlungen und Standards.
6. In der Erarbeitung gemeinsamer Standards für Dokumentation und Qualitätskontrolle.
7. In der Vertretung der gemeinsamen Belange der Intensivmedizin gegenüber Behörden, ärztlichen Berufsvertretungen und dritten Stellen, wie den Medien.
8. In der Kommunikation mit wissenschaftlichen Vereinigungen im Ausland, die sich mit der Intensivmedizin in Wissenschaft und Praxis befassen.